Reisebericht Schweiz

Die Schweiz ist ein Land voller Berge, natürlicher Schönheit und gesunder Luft. Das Panorama der Gebirge mit schneebedeckter Spitze, die so hoch sind, dass sie schon schwarz wirken, zieht sich wie ein roter Faden durch einen Großteil des Landes. Dort, wo das Land niedriger ist, stößt man auf Städte wie Basel, Bern oder Zürich, die zu den wenigen größeren Städten in der gesamten Schweiz gehören.

Die Fläche der Schweiz ist etwa gleichauf mit der der beiden südlichsten Bundesländer Deutschlands, Bayerns und Baden-Württembergs. Dank der Autobahnen lässt sich das Land innerhalb eines Tages durchfahren, wodurch man an vielen unterschiedlichen Aspekten des Schweizer Lebens vorbeikommt. Die meisten Reisenden aus Deutschland kommen in Basel direkt an der Grenze an. In der Stadt findet man sowohl Deutsche als auch Schweizer und gerät zum ersten Mal mit dem Schweizerdeutsch in Berührung. Als Deutscher wird man die Sprache problemlos verstehen, sollte aber nicht versuchen, selbst in ihr zu kommunizieren: Dadurch fühlen sich Muttersprachler schnell aufgezogen und nicht ernst genommen.

Auf die ersten Berge stößt man schnell nach dem Verlassen der Stadt Basel. Die großen Autobahnen und Zugstrecken führen zwar nicht direkt auf sie zu, dennoch kann man sie von dort aus bereits bewundern. Ein Großteil der Berge des Landes ist deutlich höher als die, die man aus Deutschland kennt. Erst in der Schweiz gewinnt man den Eindruck, tatsächlich in den Alpen angekommen zu sein. Aus der Ferne sehen viele Berge tiefschwarz aus, an sonnigen Tagen mit guter Witterung kann man teils noch ihre schneebedeckten Kuppen sehen. Sie sind meist das Hauptziel der Touristen: Die vielen Schweizer Bergdörfer leben vom Tourismus und werden vor allem in den verschneiten Jahreszeiten von Skifahrern besucht.

Je nach Strecke kann es schwieriger sein, die höher liegenden Regionen der Schweiz zu befahren. Das betrifft vor allem Touristen auf dem Weg in die Bergdörfer, die dort skifahren oder im Sommer wandern möchten. Durch das hohe Gebirge führen kaum noch Autobahnen, früher oder später begegnet man auch Tunneln, die nur per Autozug zu durchqueren sind. In den typischen Bergdörfern allerdings wird man von einer einmaligen Atmosphäre empfangen. Die Verkehrswege zu den meisten Dörfern entstanden nur durch den Tourismus und werden größtenteils nur von Touristen benutzt. Die Dörfer selbst sind noch heute eine eigene, urtümliche, kleine Welt, die Entspannung und Erholung in der saubersten Natur bieten. Bei der Abreise haben viele Touristen das Gefühl, die Zeit hätte für die Dauer ihres Aufenthalts stillgestanden.